Bürgerversicherung?

Nein danke!

 

Im Bundestagswahlkampf 2013 erklärten die damaligen Oppositionsparteien die "Bürgerversicherung" erneut zu einem zentralen Thema. Unsere Initiative ist dagegen aktiv geworden, um Arbeitsplätze zu erhalten. Inzwischen haben Studien bestätigt, dass mehr als 75.000 Arbeitsplätze vernichtet würden. Im Wahlkampf haben wir Politiker aller parlamentarischen Parteien zur Rede gestellt.
Seit Herbst 2013 regiert in Berlin die große Koalition. Wir haben dazu beigetragen, dass die "Bürgerversicherung" es nicht ins Regierungsprogramm geschafft hat. Ein Grund zum Aufhören ist das für uns aber nicht. Alles, was der Koalitionsvertrag zum Thema enthält, erst recht alles, was die Regierung schon auf den Weg gebracht hat, verteuert unser Gesundheitswesen ohne seine Qualität zu verbessern. Da gleichzeitig der Beitrag der Arbeitgeber eingefroren und die Staatszuschüsse gekürzt wurden, steigt der Kostendruck auf die Versicherten. Wenn der stark genug wird, wird auch wieder der Ruf laut, ein Verbot privater Krankenversicherungen würde unser Gesundheitssystem retten und die Kosten senken, obwohl alle wissen, dass das nicht funktioniert.
Deshalb machen wir weiter. Und wir brauchen auch in Zukunft ihre Unterstützung im Kampf gegen die "Bürgerversicherung" und für den Erhalt des dualen Systems der Krankenversicherung.

 

 

Logo Bürgerversicherung? NEIN DANKE!

Wer sind wir

Wer sind wir?

Wir sind Betriebsräte aus vielen deutschen Versicherungsunternehmen. Nicht nur die Unternehmen der privaten Krankenversicherung wären von dem Arbeitsplatzabbau durch die "Bürgerversicherung" betroffen, sondern auch viele Kolleginnen und Kollegen in anderen Versicherungsunternehmen, zu deren Existenzgrundlage auch die Vermittlung von Krankenversicherungsverträgen gehört. Auch staatliche Beihilfestellen, privatärztliche Verrechnungsstellen und selbst Krankenhäuser und Arznei- und Hilfsmittelproduzenten würden Arbeitsplätze verlieren.
Unsere Aufgabe als Betriebsräte ist es, die Interessen der Beschäftigten zu vertreten, für die wir gewählt sind. Das Hauptinteresse ist, den Arbeitsplatz zu behalten!
Das bedeutet nicht, dass alles so bleiben soll, wie es ist. Künftige Herausforderungen verlangen eine Verbesserung des Gesundheitswesens. Dazu sind Reformen notwendig, die einerseits dort hin führen und andererseits nicht noch mehr Menschen in die Erwerbslosigkeit führen. Darüber wollen wir diskutieren statt dem Irrweg der "Bürgerversicherung" zu folgen.

Unsere Ausarbeitung "Regionale Auswirkungen der "Bürgerversicherung" auf den deutschen Arbeitsmarkt"

Können Sie sich vorstellen, dass die "Bürgerversicherung" für Nordrhein-Westfalen einen Verlust von 27.800 Arbeitsplätzen bedeuten würde? Diese Einheitsversicherung würde in Bayern mehr Arbeitsplätze kosten als BMW in München Mitarbeiter hat!

Die von der Betriebsratsinitiative herausgegebene Ausarbeitung "Regionale Auswirkungen der "Bürgerversicherung" auf den deutschen Arbeitsmarkt" gibt Aufschluss über das bedrohliche Szenario, welches die "Bürgerversicherung" in einzelnen Bundesländern oder Städten zur Folge hätte.

Dieses interessante Dokument wurde im Rahmen der bundesweiten Betriebsrätekonferenz am 02./03.09.2013 in Berlin veröffentlicht. Über die folgenden Links können Sie sich das Dokument ansehen bzw. downloaden:

 

Ausarbeitung

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