Bürgerversicherung?

Nein danke!

 

Auch im Bundestagswahlkampf 2017 erklären verschiedene Parteien die "Bürgerversicherung" erneut zu einem zentralen Thema, ohne über die damit einhergehenden Nachteile für die Patienten und zahlreiche weitere betroffene Personengruppen zu informieren.

Unsere Initiative ist im Bundestagswahlkampf 2013 bereits mit Erfolg aktiv geworden, um Arbeitsplätze zu erhalten. Inzwischen haben Studien bestätigt, dass mehr als 75.000 Arbeitsplätze allein in der Versicherungswirtschaft vernichtet würden. Aber das ist nur die eine Seite. Zahlreiche Studien haben außerdem bewiesen, dass in Wirklichkeit eine Einheitskasse weder die Kosten senkt noch etwas mit Gerechtigkeit zu tun hat. Die Einführung der Einheitskasse zementiert vielmehr die so genannte Zweiklassenmedizin und ist daher abzulehnen.

Deshalb machen wir weiter. Wir brauchen auch in Zukunft ihre Unterstützung im Kampf gegen die "Bürgerversicherung" und für den Erhalt sowie die Verbesserung des dualen Systems der Krankenversicherung.

 

 

Logo Bürgerversicherung? NEIN DANKE!

Wer sind wir

Wer sind wir?

Wir sind Betriebsräte aus vielen deutschen Versicherungsunternehmen. Nicht nur die Unternehmen der privaten Krankenversicherung wären von dem Arbeitsplatzabbau durch die "Bürgerversicherung" betroffen, sondern auch viele Kolleginnen und Kollegen in anderen Versicherungsunternehmen, zu deren Existenzgrundlage auch die Vermittlung von Krankenversicherungsverträgen gehört. Auch staatliche Beihilfestellen, privatärztliche Verrechnungsstellen und selbst Krankenhäuser und Arznei- und Hilfsmittelproduzenten würden Arbeitsplätze verlieren.
Unsere Aufgabe als Betriebsräte ist es, die Interessen der Beschäftigten zu vertreten, für die wir gewählt sind. Das Hauptinteresse ist, den Arbeitsplatz zu behalten!
Das bedeutet nicht, dass alles so bleiben soll, wie es ist. Künftige Herausforderungen verlangen eine Verbesserung des Gesundheitswesens. Dazu sind Reformen notwendig, die einerseits dort hin führen und andererseits nicht noch mehr Menschen in die Erwerbslosigkeit führen. Darüber wollen wir diskutieren statt dem Irrweg der "Bürgerversicherung" zu folgen.

Unsere Ausarbeitung "Regionale Auswirkungen der "Bürgerversicherung" auf den deutschen Arbeitsmarkt"

Können Sie sich vorstellen, dass die "Bürgerversicherung" für Nordrhein-Westfalen einen Verlust von 27.800 Arbeitsplätzen bedeuten würde? Diese Einheitsversicherung würde in Bayern mehr Arbeitsplätze kosten als BMW in München Mitarbeiter hat!

Die von der Betriebsratsinitiative herausgegebene Ausarbeitung "Regionale Auswirkungen der "Bürgerversicherung" auf den deutschen Arbeitsmarkt" gibt Aufschluss über das bedrohliche Szenario, welches die "Bürgerversicherung" in einzelnen Bundesländern oder Städten zur Folge hätte.

Dieses interessante Dokument wurde im Rahmen der bundesweiten Betriebsrätekonferenz am 02./03.09.2013 in Berlin veröffentlicht. Über die folgenden Links können Sie sich das Dokument ansehen bzw. downloaden:

 

Ausarbeitung

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